chancengleichheit

Chancengleichheit: Dreijahresplan der positiven Aktionen gutgeheißen

Die organisatorische Entwicklung der Stadtverwaltung sowie die Zweckmäßigkeit und Effizienz der angebotenen Dienste soll mit der beruflichen sowie persönlichen Entwicklung der Bediensteten so gut es geht in Einklang gebracht werden.

In seiner jüngsten Sitzung hat der Stadtrat den vom Komitee für Chancengleichheit der Stadtgemeinde Meran ausgearbeiteten Dreijahresplan mit gezielten Förderungsmaßnahmen zur Umsetzung der Chancengleichheit, den so genannten positiven Aktionen, gutgeheißen. Ziel dieses Plans ist es, "sicherzustellen, dass die Hindernisse, die einer vollständigen Verwirklichung der Chancengleichheit im Berufsleben sowie im Hinblick auf die beruflichen Möglichkeiten im Wege stehen beseitigt werden". Am 25. November 2009 hatte der Meraner Gemeinderat die Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene genehmigt. Der Dreijahresplan ist ein ergänzender Teil davon.

Die Stadtgemeinde Meran setzt schon seit längerer Zeit Strategien zur Berücksichtigung der Geschlechterdifferenzen und zur Verwirklichung der Chancengleichheit um. So hat sie sich zum Beispiel auf politischer Ebene für einen mehr als zufriedenstellenden Anteil weiblicher Vertreterinnen im Vergleich zum italienischen Durchschnitt entschieden: Der Stadtrat selbst ist zu 50% mit weiblichen Referentinnen besetzt. Auch in leitenden Funktionen sind die Frauen gut vertreten. Nichtdestrotrotz gibt es immer noch diverse Bereiche in der Meraner Stadtverwaltung, die eine Chancengleichheit weiterhin in Frage stellen, und für die der gutgeheißene Dreijahresplan nun Abhilfe schaffen soll. Insbesondere sind das:

- die Zugänglichkeit der Spitzenposizionen für Frauen
- die berufliche Entwicklung der Frauen in traditionell männlichen Domänen und Rollen
- die Organisationskultur und die Anerkennung der Unterschiede
- die Stundenpläne, die eine vollständige berufliche Verwirklichung der Frauen und Männer nicht von vornherein ausschließen bzw. die eine Vereinbarung der familiären und beruflichen Verpflichtungen sowie zwischen Privatleben und Beruf zulassen
- Rücksicht auf Personen, die sich als BetreuerInnen im weitesten Sinne eingagieren.



Dreijahresplan der positiven Aktionen im Bereich Chancengleichheit 2010 - 2012




Weitere Informationen:
Komitee für Chancengleichheit
Stadtgemeinde Meran

Ansprechpartnerin:
Dr.in Claudia Tomio

Abteilung Allgemeine Angelegenheiten
Zimmer 14, 1. Stock
Lauben 192
39012 Meran
Tel: 0473/250 272
E-Mail: claudia.tomio@comune.merano.bz.it
Link: www.comune.merano.bz.it





PT - 19.02.10