"Libere Americhe - Freies Amerika" - Die World Social Agenda ist wieder in Bozen
Verschiedene Veranstaltungen rund um das Thema "Amerika" am 2. und 3. Dezember 2005 in der Eurac
Zum zweiten Mal ist die World Social Agenda (WSA) in Bozen. Nach dem Erfolg der dem afrikanischen Kontinent gewidmeten Veranstaltung des Jahres 2004, findet am

2./3. Dezember 2005
in den Räumlichkeiten der Eurac
Drususallee 1, Bozen
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das von der WSA initiierte Treffen
"Libere Americhe - Freies Amerika" statt. Eine Reihe von Ausstellungen, Lehrlaboren, Filmen und kulinarischen Genüssen führen den Besucher ein in den Zauber eines sich wandelnden gerechten, solidarischen, hilfsbereiten und demokratischen Amerikas.
Die WSA widmet sich sozialen und internationalen Themen und wird von einem weit verzweigten Netz verschiedener Institutionen, Einrichtungen und Vereinen der ehrenamtlichen Sozialarbeit gefördert. Seit 1999 erforscht die World Social Agenda "andere" Kulturen, mit dem Ziel, die nachhaltige Entwicklung dieser Lebensràume und eine Demokratie "von unten" anzuregen.
Die Veranstaltung soll eine Gelegenheit sein, einige Themen zu vertiefen, zu feiern, "eine Gemeinschaft zu bilden", einander kennen zu lernen und Erfahrungen auszutauschen. Zentraler Gegenstand des diesjährigen Treffens ist die
Wirtschaft der beiden Amerika.
Thematisiert werden in diesem Zusammenhang auch die Lebensgeschichten von Frauen: von Südamerikanerinnen wie Eileen Giron Batres oder von Italienerinnen wie Laura Foschi und Sara Endrizzi, die die geographischen Grenzen überschreiten und ihr Leben einsetzen. Sie kämpfen für mehr soziale Gerechtigkeit, indem sie vor allem auf Vertrauen gegründete Wirtschaftsbeziehungen aufnehmen und damit anderen Südamerikanerinnen Hoffnung auf eine würdevollere Zukunft machen.
In Lateinamerika entwickeln sich neue Gemeinschafts- und Familienbetriebe, die von einer neuen politischen und sozialen Beteiligung gekennzeichnet sind, wo Frauen die Trieb- und Veränderungskraft darstellen.
"Libere Americhe - Freies Amerika" legt den Schwerpunkt auf die
erfolgreich gelebte Praxis und nicht auf den Kampf, der das Leben in Südamerika weitgehend charakterisiert. Weiters soll die Veranstaltung eine Gelegenheit sein, um über den sich vollziehenden Wandel innerhalb der lateinamerikanischen Gesellschaft nachzudenken, einer Gesellschaft, welche eine immer größere Bedeutung gewinnt und dies nicht nur dank des Engagements von einzelnen Politikern und Einrichtungen, sondern auch dank verschiedener von einem neuartigen Gemeinschaftssinn und von einer neuen demokratischen Haltung gekennzeichneten Initiativen in der Bevölkerung.
Mehr über die World Social Agenda erfahren Sie unter www.worldsocialagenda.org. Weitere Informationen zur Veranstaltung entnehmen Sie der Homepage der Eurac unter www.eurac.edu/events/.